„Waaas? Schon vorbei?“ – Tag 14

„Waaas? Schon vorbei?“ Dass das Ferienlager schon vorbei sein soll, ist bei einigen noch gar nicht richtig angekommen. Leider mussten wir heute dennoch unsere sieben Sachen wieder zusammenpacken, damit wir morgen die Heimreise antreten können. Am Morgen ging es in die erste Runde mit Koffer packen – „Hat jemand meine Sachen gesehen?“ „Ist das deine Socke hier?“ – und Zimmer aufräumen. Erstaunlich, was man da so alles finden kann. Auch das Leitungsteam sortierte sich durch den Materialraum und packte fleißig die Kisten zusammen. 

Am Nachmittag haben wir uns doch ganz schön „Verzockt“ und eine kleine Pause vom Packen eingelegt. Mit Zeichnen, Pantomime und Quizzen konnten die Kekse noch die letzten Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Gleich im Anschluss ging es weiter mit dem Einräumen des Anhängers und des Bullis. Nach dem Abendessen wurden die lang ersehnten Ergebnisse der Spiele verkündet und die Gesamtsiegergruppe gekürt. Die Ringgeister – also Gruppe 3 – konnte mit nur sehr knappen Abstand die meisten Punkte in den vergangenen zwei Wochen sammeln und freut sich nun auf das gemeinsame Pizzaessen im Herbst. 

Beim Leiterstationsspiel konnte das Team „Revierderby im Lüllepott“ den Sieg für sich verbuchen.

Jetzt sind wir ein bisschen wehmütig, dass die Abfahrt immer näher rückt, aber vielleicht freut sich der eine oder die andere auch auf eine kleine Mütze mehr Schlaf ab dem Wochenende…

Bagger und Baustelle – Tag 12

Kreativität kennt keine Grenzen. Heute konnten die Kekse aus unterschiedlichsten Angeboten auswählen: Sprühbilder auf Holz, Freundschaftsbänder knüpfen, Improtheater, Ferienlager-News, Traumreise oder Gesellschaftsspiele standen zur Auswahl. Teilweise fanden Workshops ganztägig statt, teilweise konnten sogar mehrere besucht werden. 

Am späten Nachmittag erfolgte ein fast fließender Übergang zu den Vorträgen der Lieder, die die Leiter*innen im Rahmen des Leiterstationsspiels dichten sollten. Teils mit durchdachter Choreographie, teils schlicht acapella trugen die Leiter*innen mit großer Freude ihre Werke vor. Auf die Auswertung schienen nicht nur die Leiter*innen gespannt zu sein.

An diese Einlage schloss sich unmittelbar die Vorstellung der Ergebnisse des Kinderstationsspiels an, die einen Showact zum Thema „Bagger und Baustelle“ ausdenken sollten. Die Jury, die in diesem Fall aus dem Küchenteam bestand, hatte es gar nicht so leicht, sich für einen besten Platz zu entscheiden, da viele großartige Ideen umgesetzt worden sind. Auch hier sind wir auf den morgigen Abend und die Resultate in der Punkteverteilung gespannt. Bisher sind aber alle Platzierungen noch sehr nah beieinander.

Ein Tageshighlight war dann das Abendessen: bei wundervollster Aussicht wurde gegrillt und mit leckeren Salaten verzerrt. Wen die Essensschwere nicht davon abhielt, raste anschließend auf die Tanzfläche, um bei unserer zweiten Party ordentlich abzudancen.

Riecht es hier nach Lauch? – TAg 11

Da hat die Nase den einen oder anderen Keks doch nicht getrügt und mitten in der Nacht bließ das Horn zur Nachtwanderung. Nach gruseliger Startgeschichte ging es dann für die Gruppe in den Wald, den mit Knicklichtern markierten Weg entlang. Auch die letzte Keks konnte sich nicht davon lossagen, wenigstens ein bisschen Gänsehaut verspürt zu haben, als wir während der Wanderung von manchen Leiter*innen erschreckt worden sind. Nach der Rückkehr zum Haus wartete schon die traditionelle Käse-Lauch-Suppe auf die Kekse. Wieder gut gestärkt und mit Soul-Food versorgt ging es dann in die Federn.

Das Programm am nächsten Tag lud mehr zum Lachen ein, bzw. sollten die Kekse, angelehnt an die Fernseh-Serie „LOL“, sich lustige Dinge ausdenken, die die Leiter*innen am Abend zum Lacken bringen sollten. Ausgedacht werden sollten sich zwei lustige Dinge (Sketche, Tänze, oder, oder, oder…), was die Kekse in geheimer Mission ausheckten. Die Leiter*innen hatten am Abend große Mühe, sich das laute Lachen zu verkneifen – bei manchen munkelt man, ob das überhaupt geht. Es zählte am Ende, wie viele Leiter*innen während der Vorführung gelacht haben. Einige rissen sich wirklich stark zusammen und konnten selbst ein Grinsen erfolgreich unterdrücken.

Für die passende Erfrischung zwischendrin und zum Abkühlen von den Vorbereitungen des Vormittags öffnete erneut das Ferienlagerinterne Schwimmbad inklusive reichlich Zubehör zum Nassspritzen und Planschen.

Doppelte Punkte? – Tag 10

Heute war es endlich soweit: Das lang ersehnte Stationsspiel wartete darauf, von den Keksen bestritten zu werden. Die acht Stationen auf dem Wanderweg verlangten den Keksen einiges ab: beispielsweise musste Wasser rückwärts über den Kopf transportiert und dabei so viel Wasser wie möglich von A nach B transportiert werden, ein Tischtennisball musste mit Hilfe unterschiedlich großer Regenrinnenstücke über eine Strecke befördert werden, mehrere Wörter mussten in einem Buch gesammelt werden und auf einer Wasserplane gerutscht werden. Die Sonne schien fröhlich vom Himmel und beförderte die Kekse zu Höchstleistungen. Die Küche mobilisierte sich in den Bulli und versorgte heute von unterwegs aus mit Leberkäsbrötchen und vegetarischen Alternativen. Die letzten Kräfte und grauen Zellen steckten die Kekse abends in eine erfolgreiche Runde Quizduell. Ob sie da schon den Hauch von Lauch bemerkten, der in der Luft lag?

It’s Pool time – Tag 9

Die Party steckte den Keksen am Morgen noch sehr in den Knochen. Wie gut, dass ein ganz entspannter Tag geplant war! Am Vormittag gab es leckeren Brunch, bei dem sich die Kekse verschiedene von der Küche gezauberte Leckereien schmecken lassen konnten. Am Nachmittag wurde die Poolsaison eröffnet und sorgten für die entsprechende Abkühlung, nachdem das Wetter sich deutlich gebessert hatte. 

Zum Ausklang des Tages wurde das alt bekannte Pubquiz gespielt, bei dem sowohl das Allgemeinwissen als auch spezifisches Wissen zu Auenwald und Leitungsteam auf die Probe gestellt wurden.

Die kaputte Zeitmaschiene – Tag 8

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen einer Zeitreise. Aus der Vergangenheit reisten ein Ägypter, eine Römerin, ein Herr aus dem Mittelalter und ein Cowboy aus dem wilden Westen. Es kam sogar eine Wissenschaftlerin aus der Zukunft vorbei! Grund dafür war eine kaputte Zeitmaschine. Diese galt es dann zu reparieren und die entsprechenden Codes zu sammeln. Morgens beschäftigten sich die Kekse zunächst in Kreativangeboten mit den verschiedenen Epochen, aus denen die Zeitreisenden kamen. Zum Beispiel wurde für die Freizeit ein römisches Rundmühlespiel und als Schmuck eine mittelalterliche Armschiene gebastelt oder mit einem Stadt-Land-Fluss-Spiel ein Blick in die Zukunft gewagt. Am Nachmittag mussten besagte Codes an unterschiedlichen Stationen erspielt werden. Dazu musste unter anderem ein ägyptischer Schatz erobert und Ratten geworfen werden. Am Ende waren die Kekse erfolgreich und konnten die Zeitmaschine reparieren, sodass alle Zeitreisenden wieder in ihre jeweilige Epoche zurückgefunden haben. 

Zur Belohnung wurde eine große Party gefeiert und ausgelassen getanzt und gesungen. Kein Tanzbein blieb still und es wurde ordentlich übers Paket gefegt. So konnten die ersten Discofox-Schritte noch weiter geübt und verbessert werden. Alles in allem: ein gelungenes Bergfest!

Leiter am limit – Tag 7

Gleich in der ersten Hälfte des Tages wurde unseren Keksen alles an Kreativität abverlangt, als sie sich Gedanken zu spannenden Aufgaben im Rahmen des Leiterstationsspiels machen sollten. Die neue Herausforderung in diesem Jahr bestand darin, Aufgaben zu entwickeln, die von den Leiter*innen in Zweierteams absolviert werden sollten. Es ging dieses Mal also nicht um Einzelkämpfer*innen sondern um gute Teamarbeit. Die Umsetzung erfolgte dann am Nachmittag. Vor Kampfesgeist und Motivation strotzend machten sich die drei Teams „Revierderby im Lüllepott“,  „RickSha“ und „Vincent Weiß“ auf den Weg. Es stellte sich heraus, dass man ohne große Strategie und mit dem gewissen Quäntchen Glück manchmal besser abschneidet als mit einer solchen oder auch dass es vorteilhaft sein kann, wenn man ungefähr die gleiche Körperstatur hat. So mussten sportliche wie Wissensspiele gleichermaßen gemeistert werden.

Das Wort „Discofox“ und die damit verbundenen Tanzschritte sind den Keksen spätestens seit diesem Abend nicht mehr fremd. Ratz-fatz waren die ersten Schritte eingeübt und die Kekse damit auf eine bevorstehende Party bestens vorbereitet. Zerquetschte Füße gab es glücklicherweise nicht, so dass beim Abschluss des Mini-Tanzkurses und des gesamten Tages „Cha-Cha Slide“ und „Lollipop“ alle munter mitmachen konnten.

1, 2 oder Werwolf – Tag 6

Das Wandern ist der Kekse Lust! Um das trockene Wetter im Auenwald ausnutzen zu können und auch außerhalb der Schlossmauern frische Luft zu schnappen, haben wir mit den Keksen eine weitere kleine Wanderung gemacht. Dieses Mal sind wir ohne ewig viele Stufen, gewunden durch Wälder und Felder mit weniger, aber extrem toller Aussicht, den Auenwald erkunden gegangen. Zeitweise sah es aufgrund der Wegeverhältnisse fast so aus, als würde sich eine Ameisenstraße durch die Landschaft winden. Zum Mittag ging dann sogar der Essenswunsch, der von einigen schon während der Wanderung geäußert worden war, in Erfüllung: Es gab Wraps!

Der Nachmittag verlief etwas ruhiger, in dem wir in der großen Runde gemeinsam Werwolf gespielt haben – bei manchen munkelt man, ob sie nicht auch tatsächlich währenddessen eingeschlafen sind… Zur Aktivierung derer, die schon früh das „Zeitliche segnete“ in diesem Spiel, wurde anschließend gewuppt.

Nicht gewuppt, aber dafür gehüpft wurde am Abend bei 1, 2 oder 3. Die sogar mit Lichtshow untermalte Abendunterhaltung regte zur letzten Mobilisierung der Sprunggelenke an und brachte so einige Glückskugeln ein, die schließlich in Punkte umgewandelt wurden.

Leiter vs. Kids – Tag 5

Heute ging es bei uns am Vormittag wuselig zu. Die Kekse waren gefordert, das Abendprogramm vorzubereiten: Leiter vs. Kids. Dazu machten sie sich viele kreative Gedanken, um das Leitungsteam herauszufordern. Mit Unterstützung der Küche sind so tolle Aufgaben entstanden. Am Abend stand viel auf dem Spiel: Eine Stunde länger wach bleiben, war der Wunsch der Kekse, wenn sie gewinnen würden. Doch die Fallhöhe war hoch: Die Leiter*innen setzten auf ihren Sieg und Nachtruhe eine Stunde eher als die Regelzeit. Die Kekse gewannen unter anderem die Duelle im Plattentennis, Liegestütze machen und Wandsitzen. Am Ende konnten sie die Mehrzahl der Spiele für sich entscheiden, was eine Stunde länger bis zur Nachtruhe am Folgetag bedeutet! 

Der Nachmittag wurde zwischendurch noch für eine große Runde „Schmuggler“ genutzt, so dass die Sonnenstrahlen des Tages optimal genutzt werden konnten.