Alle Beiträge von Philip Rabe

Tag 12 – Dresden, Frikadellen, Casino

Beim Frühstück wurde klar: heute gibt es das nächste Highlight. Nach den Diensten fuhren wir nach Dresden. Die Kekse bekamen dank der Stadtrally einen guten Eindruck von der Stadt und erfuhren allerhand interessante Fakten zur Geschichte und Kultur der Region.

Zurück am Bus gab es dann ein leckeres Frikadellenbrötchen-Mittagessen. Danach konnten die Kekse die Stadt auf eigene Faust erkunden. Manche entschieden sich bei den hochsommerlichen Temperaturen für die Eisdiele, manche wollten den kosmopolitischen Esprit der Stadt im Einkaufszentrum einfangen.

Zurück daheim folgte nach dem Abendessen direkt ein weiterer Lagerklassiker: der Casino-Abend. Bei Black Jack, Einarmiger Bandit, Pferderennen und noch mehr konnten die Kids viel gewinnen, aber auch noch mehr verlieren (Flecki hat übrigens eine miserable Saison gehabt, es wird Zeit das der Gaul in den Ruhestand geht, auch wenn die Kids weiterhin an ihn glauben).

Gut geschafft von der vielen Sonne und Bewegung in Dresden fielen die Kekse müde in die Betten und so ging ein weiterer Tag erfolgreich zu Ende.

Tag 11 – Schlager, Stationen, Stockbrot

Geweckt wurde heute auf Wunsch der Kinder mit Schlagersongs. Entsprechend gut gelaunt kamen die Kekse heute Morgen zum Frühstück.

Der Tag stand ganz im Zeichen des Stationsspiels. Am Vormittag ging es für die Kekse in den sächsischen Erzgebirgswald, der sich an unser Haus anschließt. Auf einer wunderschönen Wanderroute, wie selbst die Kekse anmerken mussten, kamen sie an insgesamt sechs Stationen vorbei, bei denen sie sich den vielfältigen Aufgaben der Leiter stellen mussten. Dabei bewiesen sie Witz, Intelligenz und Teamgeist.

Zurück am Haus bekamen die Kekse Leberkäs im Brötchen oder eine vegetarische Alternative.

Nach dem Abendessen kamen alle am Lagerfeuer zusammen. Dort präsentierten zunächst die Leiter das Ergebnis der Aufgabe, die ihnen beim Leiterstationsspiel gestellt wurde, nämlich einen Song so umzudichten, dass in ihm die Wörter T-Rex, Zwitter, Garnelengurkensalat, Speisenrücknahme, Orang-Utan, Äquivalent, Lagerzeitung, Schlauchboot, Zungenbrecher und Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz vorkamen. Von Rap über Schlager bis zu NDW-Hits, war alles dabei.

Danach kamen die Kids zum Zug. Auch sie mussten eine Stationsspielaufgabe präsentieren. Ihre Aufgabe war es, sich ein 5-minütiges Programm zu überlegen, was in Bezug zu ihrem Gruppennamen steht. Auch hier wurde wieder große Kreativität bewiesen: Spiele, Lieder, Sketche – Unterhaltung pur!

Beim gemeinsamen Stockbrotbacken kam der Abend dann zu einem geselligen Ausklang.

Tag 10 – Humba, Höhe, Hajo Hübner

Heute gab es ein wahres Highlight unter den Highlights: wir fuhren in den berühmten und allseits beliebten Freizeitpark Belantis. Um den Tag voll ausreizen zu können, fand das Frühstück heute eine halbe Stunde früher statt. Dennoch waren die Kekse voller Motivation und Vorfreude, sodass wir zeitig mit dem Bus die ca. 90-minütige Fahrt antreten konnten. In Grüppchen zogen sie dann durch den Park und erkundeten seine zahlreichen Attraktionen. Einziger Wermutstropfen für die Gruppe in den grünen T-Shirts war das Fehlen des aus Funk und Fernsehen bekannten Hajo Hübners. Immerhin spielte aber zur Abwechslung das sächsische Wetter mit und bescherte uns einen Tag voller Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

Gegen 17 Uhr trat die Reisegruppe den Heimweg mit vielen müden, aber glücklichen Gesichtern an. Manch einer soll sogar die Busfahrt durchgeschlafen haben.

Nach dem Abendessen gab es ein offenes Programm, bei dem die Kids zwischen verschiedenen Angeboten wählen konnten. Mit Tischfußball, Federball, einem Tanzkurs mit erweitertem Schrittrepertoire oder Ruhe und Schlaf, war für alle etwas dabei.

Tag 9 – Brunch, Bewegung, Beste Unterhaltung

Um die Nacht nicht allzu kurz zu halten gab es heute kein Frühstück zu einer festen Zeit, sondern einen Brunch, bei dem von morgens bis mittags allerlei Köstlichkeiten angeboten wurden. Die Küche hat sich dabei selbst übertroffen und bot von Brötchen und Brezeln über Rührei und Speck bis Pommes und Pizza alles, was das Herz begehrt.

Um die angegessene Energie sinnvoll zu nutzen, stellten sich die Kekse am Nachmittag den sportlichen Herausforderungen der Lagerolympiade. Über eine ausgeklügelte Laufroute mussten sie verschiedene Disziplinen erfolgreich meistern, um dem GGS (Gruppengesamtsieg) einen Schritt näherzukommen. Neben Geschick, Zielvermögen und Schnelligkeit wurde auch logisches Denken und Teamwork benötigt, um bei den einzelnen Stationen ordentlich Punkte zu ergattern.

Nach der körperlichen Anstrengung folgte am Abend das beliebte Pubquiz. Hier gab es die seltene Gelegenheit, dass auch die Leiter ihr Wissen zur Schau stellen durften, indem sie in eigenen Kleingruppen gegeneinander und gegen die Kekse antraten. Dank der grandiosen Vorbereitung blieben keine Fragen offen und die Kinder gingen schlauer schlafen, als sie am Morgen aufgewacht waren. Abgerundet wurde das Pubfeeling von der Küche, die neben Käse- und Salzkrachern auch überbackene Tortillas auftischte. So ging der nächste Tag erfolgreich zu Ende.

Tag 8 – Piraten, Pommes, Party

Aye, Matrosen! Piraten voraus! Heute war nicht nur Bergfest, sondern auch Mottotag. Mit Shanties und Piratenliedern wurden die Kekse geweckt und von als Piraten verkleideten Leitern erwartet.

Der Speisesaal wurde schon in der Nacht passend geschmückt. Als Vormittagsprogrammpunkt gestalteten die Kekse in selbstgewählten Gruppen T-Shirts, um auch verkleidet durch die Gegend laufen zu können.

Nach einem deftigen Kartoffeleintopf stellten die Gruppen an verschiedenen, zum Motto passenden Stationen ihr Können und Geschick unter Beweis um die beste Piratencrew zu ermitteln.

Abends durfte sich Gruppe 2 freuen, denn die Leiter übernahmen deren Küchendienst und servierten den Keksen den Lagerklassiker CPM (Currywurst Pommes mit Mayo aka Manddapladde wie man hier im Osten sagt).

Nach dem Abendessen wurde im großen Piratenwettstreit noch der Lagerkäpt`n ermittelt. Im Anschluss fand die erste Lagerparty statt! Bis spät in die Nacht feierten die Kids unter den Klängen von DJ Turbo Toni und seiner Praktikantin DJ Bibi Beatberg.

Tag 7 – Denken, Suchen, Spielen

Am heutigen Tage haben sich die Kekse alle im Vormittagsbereich zusammengetan um sich verschiedenste Aufgaben zu überlegen, in denen am Abend die Kids gegen die Leiter antreten mussten. Unterstützung bekamen sie dabei von der Küche, da die anderen Leiter ja nicht mitbekommen durften, was sie abends machen mussten. Währenddessen haben die Leiter eingekauft, das Materiallager aufgeräumt und die nächsten Tage vorbereitet.

Nach einer leckeren Reis-Gemüse-Pfanne zum Mittagessen ging es mit dem Bus nach Annaberg-Buchholz, wo das Leitersuchspiel gespielt wurde. Dabei verkleideten sich die Leiter als Alien, Raver, Figur aus Matrix, Schäfchen, Einhorn, Flaschenpost-Mitarbeiter, Küche und Bauaufsicht und spazierten durch die Innenstadt. Neben irritierten Blicken von den Dorfbewohnern und viel Schweiß, den die verkleideten Leitern lassen mussten, gab es für die Kids bunte Luftballons zu sammeln. Dabei gaben die Leiter in unterschiedlichen Rhythmen die Ballons raus, weshalb diese also unter Umständen zweimal gefunden werden mussten. Danach ging es wieder nach Hause.

Im Abendbereich wurde dann Leiter vs. Kids gespielt. Die ältesten Mädchen kamen in passendem Outfit und moderierten den Abend. Neben sportlichen Aufgaben wie Reise nach Jerusalem, angereichert um einen Denkanteil, bei dem Fragen beantwortet werden mussten, gab es auch Geschicklichkeitsspiele. Bei einem mussten 100ml Wasser abgeschätzt werden oder 100g Reis in zwei 50g Haufen aufgeteilt werden. Spannend wurde es auch bei einem Kickerspiel, kreativ bei Stadt, Land, Lager und musikalisch beim Stichwort-Singen. Das große Finale bildete ein Mario Kart-Rennen auf der Switch. Unrechtmäßig gewonnen haben die Kekse, denn im Finale kam es zu Komplikationen, die den Leitern den Sieg kostete. Dennoch war der Abend auch aus Leitersicht sehr gelungen, denn die Kids haben sich wirklich Mühe bei der Vorbereitung gegeben und einen spannenden und spaßigen Abend auf die Beine gestellt. Großes Lob von uns!

Tag 6 – Regen, Rutschen, Rumba

Damit die Kekse trotz Nachtwanderung genug Schlaf bekommen, fand das Frühstück heute später als sonst statt. Deswegen gab es auch keinen Programmpunkt im Vormittagsbereich, die Kekse nutzten die Zeit aber sinnig und räumten ihre Zimmer auf – was auch dringend mal nötig war… Der Außenbereich musste leider geschlossen bleiben, da es den ganzen Tag lang ohne Unterbrechung regnete.

Auf der Speisekarte vom Mittagessen standen heute passend zum tagesbestimmenden Element Fischstäbchen, Spinat und Kartoffeln.

Nach dem Mittagessen ging es dann getreu dem Motto „Was nass ist, kann nicht mehr nass werden“ ins Spaßbad, wo mehrere Rutschen, Wellenbad und Wasserstrahler genügend Möglichkeiten boten, sich auszupowern. Natürlich durfte auch der obligatorische Wasserrutschenwettbewerb nicht fehlen.

Die Anstrengung machte sich auch deutlich bemerkbar beim Abendessen: So ruhig ging es da selten zu.

Der Abendbereich wurde durch den jedes Jahr wieder stattfinden Tanzkurs gefüllt, bei dem die Kids neben Disco Fox und Cha Cha Slide auch Jump Style und Lollipop lernten. Mit neuen Moves ausgestattet, kam schon Vorfreude auf die Lagerparty auf. Nachdem das letzte Lied zu Ende war und das Echo der Baseline verstummte, war auch schon ruckzuck Ruhe auf dem Flure – was ein anstrengender Tag.

Tag 5 – Spiele, Spaß, Spannung

Respekt wer‘s selber macht. Unter diesem Motto standen heute der Vor- und Nachmittag. Die Kekse bekamen die Aufgabe das Leiterstationsspiel vorzubereiten. Dabei war die Kreativität der Gruppen gefragt, um die Leiter und Leiterinnen gegeneinander in verschiedenen Disziplinen antreten zu lassen. Aufgaben waren unter anderem das einbeinige Freestyle-Tanzen zu einem unbekannten Lied oder das Mitsingen von Liedern. Als längerfristige Aufgabe wurde den Leitern zudem wie immer die Aufgabe gegeben, einen Song mit vorgegebenen Worten umzudichten.

Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Stationen begaben sich auch alle Leiter wieder in das Gruppenhaus, um sich eine kurze, wohlverdiente Pause zu genehmigen. Nach dem Abendessen ging es mit Knall und Bumm weiter, als die Kekse sich von Experimenten unter anderen zur Flammfärbung in den Bann ziehen ließen.

Nach dem doch auch anstrengenden Tag gingen die Kinder ins Bett, unwissend, dass sie ein paar Stunden später zur Nachtwanderung geweckt werden würden. Mit Gruselstimmung und der dazu passenden Geschichte machten sich die Kinder in Kleingruppen auf den Weg durch den Wald. Auf den Schrecken wurde, wieder am Haus, Käse-Lauch Suppe und Tomatensuppe serviert, um der Nachtwanderung doch noch eine angenehme Erinnerung zu verleihen.

So ging der Tag dann satt und zufrieden endgültig zu Ende.

Tag 4 – Schmuggeln, wandern, schwimmen

Auf und davon: Mit dem Spiel Schmuggler starteten die Kekse heute Morgen nach dem Frühstück ihren Tag. Poolnudeln, Eimer und Golfbälle – oder wie die Kekse sagen würden „Tischtennisbälle“ – wurden geschickt an Grenzern vorbeimanövriert, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Wer erwischt wurde, wurde samt Schmuggelgut zur Anzeige gebracht und nach Aufnahme der Tat auf seine Seite zurückgeschickt, natürlich ohne die wertvolle Ladung.

Im Anschluss an dieses anstrengende Spiel wurden die Kinder von unserer Küche mit einem vegetarischen Curry mit Reis und Liebe verwöhnt. Abgerundet wurde die Mahlzeit mit einem Vanillepudding-Dessert.

Um das sommerliche Wetter zu nutzen, ging es nachmittags auf die allererste Wanderung. Ziel war der ca. 3km entfernte Badesee, an dem die Kinder den Schweiß der Wanderung abwaschen und sich etwas abkühlen konnten. Für manche Kinder ging es, mittels selbst mitgebrachter Schlauchboote, durch den See. Nach diesem anstrengenden Tag fielen die Kinder abends in die Betten, um sich den wohlverdienten Schlaf bis zum nächsten Morgen zu holen.