Alle Beiträge von Autoren des Lagertagebuches

Tag 5 – Show, Schwimmen, Schrecken

Als die Kekse heute Morgen mit wunderbarer Weckmusik sanft aus dem Schlaf geweckt wurden, war klar, dass das nur ein toller Tag werden kann. Zum Tagesbeginn verlas Malte die Punktetabelle und verkündete den aktuellen Punktestand: Platz Eins teilen sich die TUS Geyer & Luzifers Lehrlinge, direkt dahinter auf Platz Zwei landen die Sachsenhirsche und auf dem dritten Platz stehen die Geyer des Olymps. Aber die nächste Gelegenheit Punkte zu erspielen, ließ nicht lange auf sich warten. Denn direkt nach dem Frühstück musste der Kopf für eine schnelle Runde Quizduell bemüht werden. Moderator Malte führte die Kekse über verschiedene Themenfelder, wie „Zeugen der Zeit“, „Im Labor“ und „Draußen im Grünen“. Die Kekse wussten sehr viel, eine starke Leistung aller Gruppen. Nach der Spieleshow hatten sie Zeit ihre Zimmer aufzuräumen, was mal wieder dringend nötig war.

Das Mittagessen wurde eine halbe Stunde nach vorne gezogen, weil wir das Nachmittagsprogramm voll ausnutzen wollten. Denn es ging zum Greifenbachstauweiher, dem Badesee hier direkt in Geyer. Die Kekse haben die Sonne bei 34°C voll ausgekostet, für die nötige Abkühlung sorgte der See. Einige machten auch ihre ersten Versuche als Bootsfahrer auf dem Schlauchboot. Das klappte ganz gut, nur navigieren muss nochmal geübt werden. Unser super Küchenteam sorgte mit Wassermelone und Kuchen für die perfekte Verpflegung. In Summe ein sehr erfolgreicher Nachmittag.

Am Abend haben wir noch Familienduell gespielt, eines der aufwendigsten Spiele in der Vorbereitung. Schließlich fragen wir jedes Jahr 100 Leute, um Daten für die Show zu sammeln. Bei Fragen wie „Nennen Sie ein Gerät mit Batterie“, waren Handy, Fernbedienung und Rauchmelder die Top Treffer.

Wer glaubt, der Tag sei schon vorbei – falsch gedacht. Um 1 Uhr klingelte auf dem Flur der Wecker, um die Kekse zur Nachtwanderung zu wecken. Der Wanderweg durch den Wald am Wasserfall entlang war die perfekte Kulisse, um den ein oder anderen gehörig zu erschrecken. Nach einer leckeren Käselauchsupppe (#esrochdochnachlauch) sind die Kekse dann sehr sehr müde ins Bett gefallen. Morgen wecken wir natürlich eine Stunde später…

Tag 4 – Leipzig, Lupe, Locker

Der heutige Tag startete mit einem fixen Frühstück, denn es stand der Stadtausflug an! Zielsicher hat unser Busfahrer Mölly uns in die Innenstadt von Leipzig navigiert und in der Nähe vom Rathaus abgesetzt. In den Gruppen galt es dann die historische Innenstadt beim Stadtspiel zu erkunden und unter die Lupe zu nehmen. Über die Nikolai Kirche, die Goethe Statue, den Marktplatz bis zum Schiller Denkmal haben die Kekse einen tollen Eindruck der Stadt bekommen. Die Fragen waren fix gelöst, sodass die Kekse nach einem kleinen Lunch, die Stadt nochmal in Kleingruppen erkunden konnten. Einige machten sich mit der lokalen Küche vertraut, während andere ihren Büchervorrat auffüllen konnten. Währenddessen haben die Leiter*innen die Zeit genutzt, um letzte Besorgungen zu erledigen. Da die Kekse in Kleingruppen rumgelaufen sind und unsere Karla Kolumna heute Überstunden abgebaut hat, fällt die Bilderauswahl etwas kleiner aus.  

Nachdem anstrengenden Tag war die Busfahrt ungewohnt ruhig. Am Haus wurden wir dann vom Küchenteam mit einer warmen Tomatencremesuppe begrüßt. Die Tomaten stammten aus dem Garten unserer Haushälterin, sehr lecker und regional. Wer in der Stadt seine Einkaufsliste nicht vollständigen abhaken konnte, hatte dann im Lagershop noch die Möglichkeit Süßkram fürs Abendprogramm zu besorgen. Da die Kekse gut ausgepowert waren, gab es ein entspanntes Abendprogramm: Gesellschaftsspiele und Puzzle, welche sehr gut angenommen wurden. Danke, Tschüss, bis morgen!

Ein kleines Highlight: Unsere Bildergalerie ist nun online! Dort findet ihr Bilder der letzten Tage. Klickt hier!

Tag 3 – Frischluft, Fotos, Fragen

Nach einem sehr leckeren Frühstück stand heute das Lieblingsprogramm der Kekse an: Wandern! Bei strahlendem Sonnenschein haben die Kinder an der frischen Luft das wunderschöne Erzgebirge erkundet. Unsere Wandermaus Laura hat eine Route ausgekundschaftet, die sich die Kekse natürlich auch für die kommenden Spiele direkt gemerkt haben.

Zum Mittag hat das Küchenteam leckeres Geschnetzeltes mit Bratkartoffeln gezaubert, was nach der körperlichen Anstrengung am Vormittag eine willkommene Stärkung war. Danach wurden die Gruppenshirts wieder angezogen, denn es war Zeit die Gruppenfotos zu schießen! In den Shirts wurde direkt das nächste Spiel bestritten: Die Lagerolympiade! In verschiedenen Minispielen mussten die Kekse ihr Geschick und den olympischen Geist beweisen. Bei Laurits stand Basketball auf dem Plan, es sind aber leider nicht immer drei Punkte geworden. Laura hat Darts angeboten, bei dem die Kinder ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen mussten. Und zur Auflockerung hat Mia Hula-Hoop angeboten.

Vor dem Abendprogramm hat der zweitbeste Lagershop der Welt das erste Mal seine Pforten geöffnet und den Keksen die Möglichkeit geboten, ihre Vorräte wieder aufzufüllen. Pünktlich zur Primetime stand ein Quiz Klassiker an: 1, 2 oder 3! Unsere Quizmaster Teresa und Laura hatten tolle Fragen vorbereitet, die natürlich nur mit viel Springen richtig beantwortet werden konnten. Nach dem vielem Wandern, Werfen und Umherhüpfen sind die Kekse glücklich und ausgepowert ins Bett gefallen.  

Tag 2 – Zeichnen, Zischen, Zuck Ruck

Heute Morgen konnten die Kekse ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn die Gruppenamen standen fest und die Gruppenshirts wurden gestaltet. Mit Hilfe von Scheren und Cuttermessern haben die Kekse Motive und Logos für die T-Shirts ausgeschnitten, die Flockmeister Malte danach zuverlässig aufgebracht hat. Das Ganze wurde noch mit Textilmarkern abgerundet und natürlich durfte ein Autogramm der Künstler*innen auf ihren nagelneuen Gruppenshirts nicht fehlen.

Wir haben auch dieses Jahr wieder kreative Gruppennamen: TUS Geyer, die Sachsenhirsche, Luzifers Lehrlinge und die Geyer des Olymps. Diese vier Gruppen werden sich in den nächsten Tagen einen Wettstreit um die Punkte liefern.

Am Nachmittag bestand dann die Möglichkeit das Haus und das Außengelände kennenzulernen. Dafür wurde natürlich das sehr beliebte Chaos Spiel genutzt. Die Zahlen waren auch in diesem Jahr wieder sehr gut versteckt. Spielleiterin Mia sagt: „Die haben sich ganz schön ins Zeug gelegt“ und Marei war sehr verwundert, wie kreativ die Kekse beim Lösen der Aufgaben waren.

Zum Tagesabschluss wurde noch eine schnelle Runde Ruck Zuck gespielt. Beim Begriff „Fahrrad“ haben die TUS Geyer den Klassiker gebracht: „Da kann man mit fahren“ – da war das Raten schnell vorbei. Auf den Kopfhörer gab es natürlich die Lieblingssongs von Malte, was bei den Keksen zu großer Freude führte.

Tag 1 – Bus, Buns, Betten

Heute sind wir munter und heile gegen 16:30 Uhr in Geyer angekommen! Der beste Busfahrer Deutschlands Mölly hat uns sicher quer durch Deutschland ins Erzgebirge gefahren. Gemäß der Tradition gab es nach der Ankunft natürlich leckere Hot Dogs, um sich nach der anstrengenden Fahrt wieder zu stärken. Danach wurden die Zimmer eingeteilt und die Betten bezogen. Leiter Laurits hat sich als Page ausgegeben und natürlich allen den Koffer die Treppe hochgetragen. Wie jedes Jahr kämpften noch ein paar Kekse mit dem Spannbettlaken, aber auch das war mit ein bisschen Unterstützung kein Problem (auch wenn das Bett des Öfteren zu nächst gewonnen hat).

Die sagenumwobene Gruppenlosbingomaschine (Staatlich Geprüft) wurde aus der Materialkiste rausgesucht und tat ihr Werk: Nach fleißigem Drehen wurden 4 super Gruppen gelost. Danach haben die neuen Gruppen sich direkt zum Kennenlernen zusammengesetzt. Es wurde schon fleißig über die ersten Gruppennamen philosophiert und ein paar Ideen gesammelt. Zum Tagesende war noch Zeit das Gelände kennenzulernen und den Schrank ordentlich einzuräumen, was natürlich auch alle Kekse gemacht haben. Mit Hotdogs und Vorfreude auf 14 Tage im Bauch fielen alle Kekse pünktlich ins Bett. Gute Nacht!

Tag 14 – Packen, Putzen, PreisverleihungTag 14 –

Packen und Putzen – Mehr muss man zu unserem heutigen Tagesprogramm nicht sagen. „Wem gehören die weißen Tennissocken in Größe 43-46?“ Diese Frage wurde heute nicht nur einmal gestellt. Während die Leiter*innen mit dem Beladen des Anhängers und Aufräumen des Materials schwer beschäftigt waren, durften einige Kinder nochmal einen Vertiefungskurs in „Gründlich Fegen“ belegen. Falls Sie dies als Elternteil lesen: Ihr Kind ist jetzt sehr gut im Putzen und hat Freude daran. Fragen Sie Ihr Kind doch einfach mal nach Unterstützung. Es wird sich über die neugewonnenen Aufgaben sehr freuen.

Abends ging es dann um die heißerwartete Verkündung des Gruppengesamtsieges. So ruhig waren die Kinder noch nie, als die ersten Spiele für die finale Punktetabelle vorgelesen wurden. Wer holt sich die doppelten Punkte beim Stationsspiel? Die Antwort lautet: Die Olympioniken!

Als dann alle Punkte verlesen waren und kein Kind mehr im Kopf mitrechnen konnte, wurde die Punktetabelle gezückt. Es ging los mit ruhigen 88 Punkten: Den letzten Platz sicherte sich Max mit seiner Gruppe „Meetzen Bellas“. Mit einem Abstand von 12 Punkten kommt dann „Ben´s Baddies“ mit 100 Punkten. Den dritten Platz konnten sich der „1.FC Pico Ballas“ mit 104 Punkten sichern. In der Tabellenspitze auf dem zweiten Platz landete die Gruppe „Bibi Meetzberg“ mit 108 Punkten. Und wer aufgepasst hat, weiß welche Gruppe sich den Pokal gesichert hat: „Die Olympioniken“ mit unglaublichen 134 Punkten! Den Abstand von 26 Punkten konnte auch keine Gruppe mehr in den letzten Tagen wett machen. Nachdem der Gruppensieg ausgiebig gefeiert wurde, gab es zum letzten Mal die Ansage zur Nachtruhe. Morgen früh wird eine Stunde eher geweckt, da war die Begeisterung bei den Kindern fast genauso groß wie beim Gruppengesamtsieg. Bis morgen!

Tag 13 – Achterbahn, Attraktionen, Auftritt

Liebes Tagebuch,

heute war ein super Tag! Nachdem ich meine morgendlichen 2 Liter Lagerlülle getrunken hatte, sind wir in den Hansa Park gefahren und es war SOOOO toll!

Zuerst sind wir gleich zum Freefall Tower gegangen. Das war sehr hoch. Ich war total aufgeregt und konnte es kaum erwarten! Von Oben konnte ich das Meer sehen. Danach waren im Schwur des Kärnan. Die Bahn war riesig und so schnell, dass es sich angefühlt hat, als würde mein Bauch kribbeln. Ich habe ganz laut geschrien, was die Ohren der Leiter sehr gefreut hat.

Die beste Achterbahn war die, die dreimal über Kopf ging. Ich dachte, ich würde vom Sitz fallen, aber zum Glück war alles sicher. Ich wollte sofort nochmal fahren, aber wir mussten auch andere Sachen ausprobieren. Das Warten und Anstehen muss ich aber noch üben, haben die Leiter gesagt.

Es gab auch eine Achterbahn im Dunkeln! Das ist wie Nachtwanderung nur auf einem Zug. Man konnte gar nicht sehen, wohin man fährt, und das war soooo spannend! Ich glaube, das war meine Lieblingsachterbahn von allen.

Ich habe den ganzen Tag gelacht und hatte so viel Spaß, dass ich gar nicht nach Hause wollte. Aber weil ich Küchendienst hatte, musste ich dann doch mit. Warum musste ich nochmal Küchendienst machen? Ich wünschte, ich könnte jeden Tag in den Freizeitpark gehen.

Abends hatten die Leiter noch einen großen Auftritt: Beim Leiterstationsspiel haben wir den Leitern fiese und lange Wörter gesagt, die sie dann in einem Lied singen müssen. Das war lustig, die haben voll schief gesungen.

Bis Bald!

Tag 12 – Erklimmen, Ermitteln, Erkundigen

„Festes Schuhwerk“ rief Max heute Morgen durch den Speisesaal, da war den Kindern schon klar, dass es sportlich wird. Es galt den Lagerolymp zu erklimmen und sich bei verschiedenen Minispielen zu beweisen. Dabei wurden alte Lagerklassiker wie Teebeutelweitwurf und Spinnennetz wieder reaktiviert. Bei der 3-Eimer Challenge konnten die Kids ihr Wurftalent unter Beweis stellen. Nach einer Runde WUPPS zum Abschluss waren die Kids sichtlich erschöpft und haben die Mittagspause in den meisten Fällen zum Schlafen genutzt.

Wer hat den Modehausbesitzer Hennri ermordet? Diese Frage beschäftigte die Kids im Nachmittag. Schließlich brauchte unser Kommissar Schimanski die Hilfe bei den Ermittlungen rund um das Modehaus. Zwischen einem spielsüchtigen Neffen, einer begabten Schneiderin und einem exzentrischen Designer war es gar nicht so einfach, den Täter zu ermitteln. Mit ein paar Hinweisen und einem guten analytischem Verständnis konnten die (meisten) Gruppen den Fall dann aber lösen und den Designer als Täter überführen.

Abends fragten sich die Kids dann, wie man auf solche komischen Fragen kommen kann. Aber die Show heißt nicht umsonst „Wer weiß denn sowas?“. Nach Fragen zu Feuerlöschern, Florida-Zimmermannameisen und „STROM“-linienförmigen Fischen ging es beim Finale um Alles oder Nix: Das erspielte Geld komplett setzen und die falschen Fragen wieder wett machen? Doch lieber auf Nummer sicher gehen und einen kleinen Betrag setzen? Nur wer viel riskiert, kann viel gewinnen, dachte sich auch Gruppe 5. Als das Wissen für die letzte Frage dann nicht ausreichte, standen diese mit 0€ am Ende da. Aber egal, denn morgen geht es in den Freizeitpark!

Tag 11 – Crash, Clash, Cash

Heute Morgen wurden die sportlichen Fähigkeiten der Kids unter Beweis gestellt: Bei Volleyball wurden schnelle Bälle gespielt, während bei Jugger die Crashfähigkeiten geprüft wurden. Nach knapp 2 Stunden waren die Kids sichtlich erschöpft und wurden mit ein bisschen Luft in den Mittag entlassen, um die verbleibende Zeit für die Vorbereitung auf die Zimmerkontrolle zu nutzen.

Bei „Meine Gruppe kann“ kam es zum Clash unter den Gruppenleiter*innen: Hierbei wetteten die Leiter*innen darauf, welche Gruppe die Minispiele am besten absolviert. Und wenn man weiß, dass die eigene Gruppe beim Song raten nicht die beste ist, dann kann das schnell mal zu Tumult führen, wenn man als Leiter*in gegen diese setzt.

Um viel Cash ging es heute Abend beim Casino Abend: Bei Black Jack, Roulette, UNO und co konnten die Kids Chips setzen und dicke Gewinne abräumen. Oder im Fall von Gruppe 1 auch mal eben fix alles an Kredit auf Rot setzen und mit soliden 200 Punkten im Minus das Spiel beenden. Die taktisch klugen Gruppen setzen viel auf die Station „Aktien“, bei der mit einem analytischen Blick gute Erträge eingeheimst werden konnten. Nach dem ganzen Zocken konnten die Kids sich am Lagerfeuer und bei Stockbrot entspannen und etwas später als sonst ins Bett gehen.